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Verarbeitung

Das Objektiv ist solide Verarbeitet und erstaunlich leicht. Bei meinem Exemplar wurde die integrierte Gegenlichtblende entfernt um den maximalen Bildkreis zu erweitern - so wird das Dörr Fisheye zu einem zirkularen Fisheye auf Vollformat.

Der Objektivtubus sowie der Mount ist komplett aus Metall gefertigt und fühlt sich wertig an, auch der Fokusring tut butterweich seinen Dienst. Leider sind die Entfernungsmarkierungen am Objektiv nahezu nutzlos (es gibt drei: eine für die Naheinstellgrenze, eine für 1-3m und eine für unendlich) - sie stimmen einfach überhaupt nicht.

Durch den riesigen Bildwinkel und die kleine Blende ist fokussieren aber beinahe überflüssig - zwischen Naheinstellgrenze und unendlich sind nur bei Vergrößerung der Bilder Schärfeunterschiede erkennbar.

Bildqualität

Schärfe

Flare Resistenz

OOC JPEG NEX-6:

100% Crops:

Colorcast in den Ecken

Die Kollegen von ephotzine.com hatten im Review auf der NEX-7 extreme Color-Casts, also verfärbte Ecken festgestellt. Diese traten bei mir auf der NEX-6 überhaupt nicht auf. Da die NEX-7 aufgrund des dicken Filterstacks auf dem Sensor als "Weitwinkel-Zicke" bekannt ist, und auch bei anderen Weitwinkelobjektiven Color-Casts auftreten behaupte ich, dass das Problem an dem Sensor der NEX-7 liegt. Ähnliche Probleme dürften bei der A7r (mk1) auftreten.

Fazit

Den aufgerufenen Preis ist das Dörr Fisheye nicht wert, mit einer festen Blende von f/7.4 ist es einfach zu unflexibel, sobald es etwas dunkler wird ist mit der festen Blende von f/7.4 ein Stativ fast schon Pflicht. Es bietet Gegenüber der Konkurrenz von Samyang einfach nicht genug Bildqualität um den leicht günstigeren Preis zu rechtfertigen. Wer es zum Schnäppchen-Preis ergattern kann, darf sich trotzdem über ein kleines und sehr leichtes Fisheye mit ordentlicher Schärfe freuen.

Links

Review auf ephotzine.com

17th Jun, 2016
Stephan Wahlen

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