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Ich möchte hier meine in Zusammenarbeit mit meinem Vater selbstgebaute E-Ukulele vorstellen und einen Einblick in den Fertigungsprozess geben. Außer dem Tonabnehmer und den Wirbelmechaniken wurden alle Teile von Grund auf selbst hergestellt.

Auf Ebay habe ich eine schöne 30x30x3cm Mahagoni-Platte erstanden, aus der alle Teile gefertigt wurden.

Die Ukulele soll in der klassischen LP-Form entstehen, der einfachheitshalber verwende ich einen normalen E-Gitarren Singe-Coil Tonabnehmer und baue ihn schräg ein, sodass er unter allen Seiten verläuft. Kopf und der Hals wurden als 2 einzelne Teile gefertigt, da die Dicke des Ausgangsbrettes keinen passenden Neigungswinkel zuließ.
Hier die Bilder der (zugegeben noch sehr roh) zugeschnittenen Teile:

Hals und Kopf wurden anschließen in der Dicke angepasst, verleimt und der Übergang wurde plan gefräst.

Die Rohform des Korpus wurde zunächst aus dem übrigen Mahagoni gefräst und die Innenecken wurden ausgesägt.

Anschließend wurden die Ecken abgerundet, dafür haben wir in die Tischkreissäge statt eines Sägeblattes ein Scheibe mit aufklebten Schleifpapiers eingespannt.
So konnte man sichergehen, dass die Kante rechtwinkelig wird.

Nachdem ich aus meinem Sommerurlaub in Schweden zurückgekehrt war, fräste ich die Vertiefung für Tonabnehmer und Poti und beizte das Griffbrett schwarz.
In Ermangelung von Bunddraht, frästen wir mit einem Kugelfräser Nuten in das Griffbrett und verwendeten Silberstahldraht.
Anschließend mussten nur noch die Löcher für die Wirbelmechaniken gebohrt und eine Brücke hergestellt werden.

Resultate:


Klanglich ist die selbstgebaute Elektrische Ukulele besser als erwartet: Meine 250€ Mahalo-Uke klingt dagegen richtig blechern und schlapp.
Aber hört selbst:(ja das bin ich im zarten Alter von 16 Jahren)

Schließlich möchte ich noch auf die ebenfalls selbstgebaute - und wie ich finde sehr gelungene - E-Ukulele von "Werewolf" hinweisen.

22nd Feb, 2012
Stephan Wahlen

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