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Heute morgen gab es dann von der Herberge aus Frühstück und ich nehme den Weg über den weinbrunnen von irache nach Los Arcos, eine Etappe von ca. 22 km mit nur 170 Höhenmetern, das sollte also nicht zu schlimm werden. Sobald man die Anhöhe auf der ersten Hälfte des Weges geschafft hat, geht es nur noch seicht bergab. zumindest wenn man dem Reiseführer trauen kann, oft habe ich das Gefühl, dass die Kilometerzahlen und die geschätzte Laufzeit wenig genau sind.

Erstmal shoppen

Anscheinend wurde mir Gestern eins meiner Funktions-Shirts von der Wäscheleine geklaut. Da mir am ersten Tag eine Hose gerissen ist, habe ich nun ausser einer Unterhose keine Wechselkleidung mehr. Deswegen will ich mich heute in Estella im decathlon neu eindecken. Leider bin ich um kurz nach sieben da und er macht erst um neun auf, sodass sich meine heutige Etappe um über eineinhalb Stunden verschiebt.

Endlich los& Halt am Weinbrunnen

Um halb zehn konnte ich dann meine Etappe beginnen, heute ist es wieder sehr sonnig und die Strecke bietet wie üblich wenig Schatten. Bereits nach ca 45 Minuten kam ich am Weinbrunnen von Irache an, wo ich erstmal ein schlucken abgefüllt habe, in der prallen Sonne wollte ich keinen Wein vorm wandern trinken.

Abends wurden wir von James, einem tasmanischen Investment Banker, der mit seinem Stiefsohn Pilgert in seine Herberge zum Essen eingeladen. James mag zwar ein bisschen verrückt sein, aber er kann kochen wie ein Sternekoch! Auf den Punkt gebratenes Steak und Fischpfanne mit Gemüse kochte er für uns. Es war sagenhaft, ich habe das letzte Jahr nicht so gut gegessen wie bei ihm. Dazu gab es den Wein aus dem Weinbrunnen, der ist recht säuerlich, halbtrocken, fruchtig, kein Perfekter Wein, aber durchaus trinkbar und einem geschenkten Gaul... es war ein Fest und alle Anstrengungen von morgens waren vergessen.

23rd Jul, 2014
Stephan Wahlen